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Elisabeth Lerchbaum

Fachärztin für Innere Medizin

Assoz. Prof.in Priv.Doz.in Dr.in Elisabeth Lerchbaum

Grundsätze / Was ist mir wichtig

Nicht das Krank­heits­bild steht im Mittel­punkt, sondern Sie als Mensch mit Ihren indi­vi­du­ellen Beschwerden und Thera­pie­zielen.

Elisabeth Lerchbaum

Leistungen und therapeutischen Ansatzpunkte

Als Internistin und Endokrinologin bin ich spezialisiert auf die Abklärung von Hormonproblemen und Erkrankungen der Schilddrüse. Mein Schwerpunkt liegt darüber hinaus in der internistischen Betreuung bei Kinderwunsch, während der Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren.

 

Mehr Informationen finden Sie auf meiner Website oder auf meinem Facebook Profil.

Schilddrüse

Die Schild­drüse ist ein lebens­wich­tiges Organ. Sie produ­ziert Hormone, die eine wich­tige Rolle bei Stoff­wech­sel­vor­gängen spielen. Diese helfen bei der Regu­lie­rung zahl­rei­cher Körper­funk­tionen. Ein Hormon­mangel oder -über­schuss beein­flusst unzäh­lige Stoff­wech­sel­pro­zesse. Dieser beein­träch­tigt die körper­liche und geis­tige Leis­tungs­fä­hig­keit sowie das psychi­sche Wohl­be­finden. Schild­drü­sen­er­kran­kungen sind oft schwer zu erkennen, da sie anfangs häufig schlei­chend verlaufen und die damit einher­ge­henden Beschwerden viel­fältig sein können.

Nebenschilddrüse

Die Neben­schild­drüse spielt eine wesent­liche Rolle bei der Regu­la­tion des Kalzi­um­stoff­wech­sels. Eine Überfunk­tion (Hyper­pa­ra­thy­reo­idismus) führt zu einem erhöhten Kalzi­um­spiegel im Blut (Hyper­kalz­ämie). Dies ist schlecht für die Gefäße, kann Nieren­steine und Magen­ge­schwüre verur­sa­chen. Mit der Zeit kann auch eine Osteo­po­rose auftreten und in weiterer Folge Knochen­brüche. Die Ursache dafür ist meist ein Neben­schild­drü­se­na­denom. Umge­kehrt kann auch die Unter­funk­tion der Neben­schild­drüse (Hypo­p­a­ra­thy­reo­idismus) durch einen nied­rigen Kalzi­um­spiegel (Hypo­kalz­ämie) zu Beschwerden führen.

Osteoporose

Die Osteo­po­rose ist gekenn­zeichnet durch einen gestörten Knochen­stoff­wechsel, die den Knochen dünner und poröser macht. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko für Knochen­brüche (Frak­turen). Daher ist eine früh­zei­tige Präven­tion durch einen gesunden Lebens­stil, regel­mä­ßiges Ausdauer- und Kraft­trai­ning und wenn notwendig die Einnahme von Kalzium- und Vitamin D-Supple­menten beson­ders wichtig. Eine recht­zei­tige Diagnose und medi­ka­men­töse Therapie bei schweren Fällen (mani­feste Osteo­po­rose) kann weitere Knochen­brüche verhin­dern und die Lebens­qua­lität verbes­sern. Ich berate Sie gerne hinsicht­lich Präven­tion, Diagnose und Therapie.

Kinderwunsch

Jedes 6. Paar in Öster­reich bleibt unge­wollt kinderlos. Die Ursa­chen hierfür sind viel­fältig. Eine große Rolle spielt die Tatsache, dass sich der Kinder­wunsch in immer spätere Lebens­phasen verschiebt. Die natür­liche Frucht­bar­keit nimmt mit dem Alter ab. Andere Faktoren, wie z. B. Lebens­stil­fak­toren (Überge­wicht und Rauchen), Stoff­wech­sel­pro­bleme und hormo­nelle Verän­de­rungen aggra­vieren die Situa­tion. Auch Schild­drü­sen­pro­bleme sind häufig und können unbe­han­delt ernste Folgen für die werdende Mama und ihr Baby haben. Daher sollte bei Kinder­wunsch eine umfas­sende inter­nistische Abklä­rung mit Fokus auf die Hormone, den Stoff­wechsel und den Lebens­stil erfolgen.

Schwangerschaft

Auch die inter­nistische Betreuung spielt während der Schwan­ger­schaft eine bedeu­tende und häufig unter­schätzte Rolle. Durch das stei­gende Lebens­alter der Schwan­geren steigt auch das Risiko für Komor­bi­di­täten wie Schwan­ger­schafts­dia­betes, Blut­hoch­druck oder Präe­klampsie.

Wechsel / Menopause

Im Alter zwischen Mitte 40 und Mitte 50 stellen die Eier­stöcke allmäh­lich die Hormon­pro­duk­tion ein, was zu einem Absinken des Östro­gen­spie­gels und damit häufig zu Beschwerden führt. Die Wech­sel­jahre einer Frau erfor­dern nicht immer einer Behand­lung. Sind jedoch entweder die Beschwerden sehr belas­tend oder setzt die Meno­pause (zu) früh ein, kann neben pflanz­li­chen auch an eine Hormon­the­rapie gedacht werden.

PCOS

Das poly­cys­ti­sche Ovar-Syndrom (PCOS) ist die häufigste Hormons­tö­rung der Frau. Diese betrifft bis zu 15 % aller Frauen im gebär­fä­higen Alter. Das Krank­heits­bild ist viel­fältig. Es reicht von Zyklus­un­re­gel­mä­ßig­keiten, über erhöhte männ­liche Hormone, was sich in einer vermehrten Körper­be­haa­rung und Akne zeigt, bis hin zu uner­fülltem Kinder­wunsch und Stoff­wech­sel­ver­än­de­rungen. Erste Beschwerden treten bereits in der Pubertät auf. Das Voll­bild liegt häufig erst in den 20ern oder 30ern vor. Eine früh­zei­tige Diagnose und Therapie ist wichtig, um Spät­folgen wie uner­füllten Kinder­wunsch, Schwan­ger­schafts­kom­pli­ka­tionen oder einen Diabetes mellitus zu vermeiden.

Nebenniere

Raum­for­de­rungen der Neben­niere sind häufig ein Zufalls­be­fund (soge­nannte „Inzi­den­ta­lome“). Diese werden im Rahmen von bild­ge­benden Unter­su­chungen (z. B. Sono­gra­phie, CT, MR), die aufgrund anderer Beschwerden oder Erkran­kungen veran­lasst wurden, erkannt. Hier ist zunächst die sichere Unter­schei­dung von hormo­ninak­tiven und hormon­ak­tiven Raum­for­de­rungen, wie. Z.B. einem Cushing-Syndrom, einem Conn-Syndrom oder einem Phäoch­ro­mo­zytom wichtig.

Endokrine Hypertonie

Der Blut­hoch­druck (arte­ri­elle Hyper­tonie) ist eine sehr häufige chro­ni­sche Erkran­kung. Diese kann schwer­wie­gende Folgen haben. In ca. 10 % der Fälle gibt es eine hormo­nelle Ursache der Hyper­tonie, die ursäch­lich thera­piert werden kann. Eine hormo­nelle Abklä­rung sollte vor allem bei jungen Patient*innen, schwerer Hyper­tonie, bei schlanken Menschen ohne fami­liäre Vorbe­las­tung oder auch bei Elek­tro­lyt­ver­än­de­rungen (Hypo­ka­li­ämie) erfolgen.

Allgemeine Endokrinologie

Die Endo­kri­no­logie ist ein Teil­ge­biet der Inneren Medizin, das sich mit der Funk­tion und mögli­chen Störungen verschie­dener hormon­pro­du­zie­render Organe befasst. Als Endo­kri­no­login behandle ich Pati­en­tinnen und Pati­enten mit Erkran­kungen der Schild­drüse, der Hirn­an­hangs­drüse (Hypo­physe), der Neben­niere oder auch der Eier­stöcke bzw. Hoden. Auch Störungen im Kalzi­um­haus­halt, die Osteo­po­rose, das PCOS (poly­cys­ti­sches Ovar-Syndrom), vermehrte Körper­be­haa­rung (Hirsu­tismus) oder Geschlecht­sin­kon­gruenz (Trans­gender) gehören zu meinen Spezi­al­ge­bieten.

Zu meiner Person / Ausbildung:

  • Seit 9/2021: Dozentin Elisa­beth Lerch­baum ist nieder­ge­las­sene Endo­kri­no­login in der Privat­klinik Graz Ragnitz und im PRO-DOC- Ärztezentrum Graz - Eggenberg
  • Bis 8/2021: Stell­ver­tre­tende Leiterin der Ambu­lanz für Endo­kri­no­logie an der Univ. Klinik für Innere Medizin der Medi­zi­ni­schen Univer­sität Graz
  • Seit 2019: Leiterin der Rese­arch Unit „Repro­duc­tive Endo­cri­no­logy“
  • 2019: Asso­zi­ierte Profes­sorin
  • 2019: Dozentin Elisa­beth Lerch­baum – Fach­ärztin für Innere Medizin
  • 2013-2014: Forschungs­auf­ent­halt am Univer­si­täts­kli­nikum Heidel­berg, Univer­si­täts-Frau­en­klinik, Abtei­lung für Gynä­ko­lo­gi­sche Endo­kri­no­logie & Ferti­li­täts­stö­rungen
  • 2013: Assis­tenz­pro­fes­sorin
  • 2012: Habi­li­ta­tion im Fach Innere Medizin (Thema „Vitamin D, PCOS & Ferti­lität“)
  • 2012: “Award of Excel­lence” des Bunde­mi­nis­te­riums für Bildung
  • 2011: Promo­tion zur Dr.in med.univ. et scient.med.
  • seit 2010: Lehr­tä­tig­keit an der FH Joan­neum (Bachelor Studium Diäto­logie)
  • 2009-2019: FA-Ausbil­dung
  • 2006-2009: wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin
  • Seit 2006: klini­sche und wissen­schaft­liche Tätig­keit an der Ambu­lanz für Endo­kri­no­logie der Univ. Klinik für Innere Medizin der Medi­zi­ni­schen Univer­sität Graz
  • 2002-2008: Studium der Human­me­dizin